Ausgezeichnetes aus dem Weingut Waldemar Braun

Eichelmann 2018

Eichelmann 2018

„Waldemar Braun gründete 1985 sein eigenes Weingut. Seine Weinberge liegen vor allem in Nordheim in den Lagen Vögelein und Kreuzberg, aber auch in den Escherndorfer Lagen Lump und Fürstenberg sowie im Sommeracher Rosenberg. Silvaner nimmt 30 Prozent der Rebfläche ein, es folgen Müller-Thurgau und Bacchus, Scheurebe, Weißburgunder, Chardonnay, Riesling und Spätburgunder, dazu gibt es ein klein wenig Rieslaner, Blauer Silvaner, Grauburgunder und andere Rebsorten. Waldemar und Heidi Braun werden im Betrieb von Sohn Patrick unterstützt, der für den Weinausbau verantwortlich ist. Seit dem Jahrgang 2014 tragen die Spitzenweine leider nicht mehr die Namen der Gewanne aus denen sie stammen (wie Hohe Setz, Heerweg oder Am starken Holz im Nordheimer Vögelein), sondern werden durch den Zusatz Quintessenz gekennzeichnet.“

vinum 2018

„Die neue Kollektion von Waldemar und Patrick Braun schließt nahtlos an die starken Vorjahreskollektionen an. Und die Basis, stimmt, das zeigt der frische, fruchtbetonte Liter-Silvaner. Der Lump-Silvaner ist wunderschön reintönig und füllig, der Quintessenz-Silvaner aus dem Vögelein deutlich kraftvoller, enorm saftig. Etwas besser noch gefallen uns in diesem Jahr die beiden Weißburgunder. Der „normale“ Vögelein-Weißburgunder besitzt Fülle und Saft, reintönige Frucht, gute Struktur und Biss, der Quintessenz-Weißburgunder ist nochmals konzentrierter und kraftvoller, besitzt herrlich viel Frucht und Substanz. Ganz stark ist einmal mehr auch der Chardonnay, zeigt gute Konzentration und reintönige Frucht, ist füllig und stoffig, besitzt gute Struktur und viel klare Frucht. Auch die beiden Rieslinge sind sehr gut, unsere leichte Präferenz gilt der reintönigen, zupackenden trockenen Variante aus dem Lump, beide Scheureben sind wunderschön sortentypisch.“


vinum Weinguide 2018

Vinum 2018

„Eine Kollektion, die uns auch in 2016 gefallen hat. Es gibt überhaupt keine Durchhänger. Auf diesem Weingut bekommt man saubere Weine, die immer schlank ausfallen und zum Trinken einladen. Selbst die Spitzen des Hauses – hier Quintessenz genannt – sind trotz des Holzeinsatzes nicht üppig, sondern präzise und fokussiert. Vor allem der Chardonnay 2016 mit seiner Rauchnote hat uns gefallen. Insgesamt liegen die Weine aus dem Escherndorfer Lump in diesem Jahr vorne, sie haben etwas mehr Würze und Kraft. Der Silvaner trocken 2016 ist ein schönes Beispiel für den Stil des Hauses.“


Der Feinschmecker 2017/18

Feinschmecker 2018

Waldemar Braun

Dieses Weingut gehört zu den besten in Deutschland